
Pressespiegel
Sonntag, 04. Dez. 2011
150 Apfelbäume gepflanzt
Ökostrom-Aktion der Stadtwerke im Ahlsdorfer Moor
Die Stadtwerke hatten aus diesem Anlass auch drei der neuen Ökostromkunden eingeladen, die sich vor Ort bei einem Glas heißem Apfelpunsch ihren ganz persönlichen Baum aussuchen durften. Lutz Baden aus Brockel entschied sich für Double Zoete, einen frühen August-Apfel. Georg Lubowsky aus Rotenburg hat schon seit eineinhalb Jahren Photovoltaik auf dem Dach und so war der Wechsel zum Ökostrom schon länger absehbar. Er entschied sich für die späte Apfelsorte Martini.
"Fukushima war sicherlich der Auslöser für meinen Wechsel zu Ökostrom,“ so Sylvia Neuhaus-Michaelis aus Rotenburg. Für die Stadtwerke habe sie sich wegen der Ortsnähe entschieden und sich sehr über die schnelle und problemlose Abwicklung gefreut. "Ich habe die Ansprechpartner direkt vor Ort.“ Ihre Apfelsorte wurde die Wilstedter Renette, ebenfalls eine späte Sorte.
Auf den beiden Streuobstwiesen wurden bereits mehr als 50 verschiedene und ausschließlich einheimische Sorten gepflanzt. Jetzt stehen dort 150 Apfelbäume. "Wir haben in den vergangenen Jahren mehr als 40 Hektar Fläche in dem Wasserschutzgebiet aufgekauft, um weiterhin eine sehr gute Wasserqualität für die Rotenburger gewährleisten zu können, denn diese Fläche wird jetzt nur noch extensiv genutzt,“ berichtete Reinhard David. Ideengeber war die BSW, die Biologische Schutzgemeinschaft Wümme, und betreut werden die Streuobstwiesen von Ulrich Voss.
Stolz sind die Stadtwerke darauf, dass die Idee für die Aktion schon lange vor Fukushima entstand. "Wir wollten damit auf Ökostrom und die Nutzung erneuerbarer Energien aufmerksam machen,“ erklärt David. Und das ist den Stadtwerken gelungen. Einen weiteren positiven Nebeneffekt hat das Ganze noch: "Mit dem Thema schaffen wir in Rotenburg neue Arbeitsplätze, während andere Energieanbieter welche abbauen,“ so David.
Auch wenn die Apfelbaum-Aktion offiziell beendet ist, so hoffen die Stadtwerke, dass sich die Kunden weiter für Öko-Strom entscheiden. Interessenten wenden sich am besten an Hans-Joachim Boschen, den zuständigen Ökostrom-Fachmann. Ein Auftragsformular gibt es auch per Mail, oekostrom@stadtwerke-rotenburg.de.
© Rotenburger Rundschau GmbH & Co. KG
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