
Spartipps
Die öffentliche Wasserversorgung hat die Aufgabe, alle jederzeit mit genügend Trinkwasser zu versorgen, aber heißt genügend auch unbegrenzt? Heute gilt in vermehrtem Maß, dass mit dem vorhanden Trinkwasserangebot sparsam umzugehen ist und vor allem, dass für seine Qualität Sorge zu tragen ist.
Die nachfolgenden Tipps sollen zeigen, wie jeder von uns dazu beitragen kann,
- unsere Trinkwasserreserven zu schonen,
- die Abwasserbelastung zu verringern,
- und dabei oftmals auch Energie zu sparen.
Geschirrspülen nicht von Hand, sondern in der Spülmaschine
Beim Abwaschen von Hand werden ca. 40 Liter Wasser und 2 kWh Energie verbraucht. In der Spülmaschine nur 10 Liter Wasser und 0,8 kWh Energie (bei 13 Gedecken und ein Satz Serviergeschirr). Vorspülen von benutztem Geschirr ist in Haushalten mit Geschirrspülern nicht nötig.
Geschirrspülen von Hand
Wenn kein Geschirrspüler vorhanden ist, niemals unter fließendem Wasser abspülen.
Baden oder Duschen
Häufiger mal duschen statt baden. Für eine Dusche benötigt man 40 Liter warmes Wasser, für ein Vollbad 120 Liter.
Tropfende Wasserhähne
möglichst schnell reparieren. Ein Dichtungsring kostet nur wenige Cent, ein tropfender Wasserhahn dagegen im Jahr ca. 1800 Liter Wasser und - wenn es der Warmwasserhahn ist - ca. 100 kWh Energie.
WC-Spülung
benötigt durchschnittlich 9 Liter Trinkwasser. Beim kleinen Geschäft die Spülung - sofern technisch möglich - unterbrechen.
Rasen
Weniger sprengen und nicht "ertränken" (der Rasen ist widerstandsfähiger als man denkt).
Wasser ist kostbar
Im Bundesdurchschnitt verbrauchen wir täglich etwa 127 Liter pro Einwohner – davon werden aber nur ca. 5 Liter zum Trinken und Kochen genutzt. 34 Liter bestes Trinkwasser rauschen durch die Toilettenspülung, 23 Liter werden zum Putzen und Waschen genutzt – da kann manches eingespart werden.
Unsere Spartipps für Sie:
- Für „kleine Geschäfte“ am WC die Spartaste verwenden
- Duschen statt Baden
- Beim Zähneputzen nicht das Wasser laufen lassen
- Geschirrspüler verwenden (Geschirr nicht vorher abspülen)
- Tropfende Wasserhähne reparieren
- Warmwasserspeicher bei längerer Abwesenheit abschalten
- Bei Warmwasserspeichern 55 °C als Betriebstemperatur einstellen
- Durchflussbegrenzer für die Armaturen einbauen
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