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Ehrenamt

Rückgrat unserer Gesellschaft

Etwa jeder Dritte in Deutschland engagiert sich ehrenamtlich. Die meisten Bereiche des öffentlichen und sozialen Lebens würden ohne die freiwillige und unentgeltliche Unterstützung durch Ehrenamtliche nicht funktionieren. Die Betreuung von Kindern, Kranken und hilfsbedürftigen Menschen, der Natur- und Umweltschutz, die Kirchen, die Hilfsorganisationen, der Katastrophenschutz, die Sport-, Kultur- und Freizeit-Vereine – sie alle leben vom Einsatz der rund 20 Millionen Menschen, für die es neben Arbeit und Privatleben noch mehr gibt, um das sich jemand kümmern muss..

Sich gemeinsam für etwas zu engagieren macht nicht nur stolz, es macht vor allem Spaß. Freundschaften werden geschlossen und gepflegt, Feste gefeiert, Kenntnisse und Qualifikationen erworben und die Fitness gestärkt. In jedem Fall werden der eigene Horizont erweitert und Netzwerke geknüpft, die oft ein Leben lang halten.

Viele Mitarbeitende der Stadtwerke Rotenburg engagieren sich nach Feierabend in ihrer Region in Vereinen, der Feuerwehr oder etwa der Politik. Exemplarisch erzählen wir hier von einigen der Kolleginnen und Kollegen, die sich privat für andere Menschen einbringen.

Vielleicht regt es auch Sie zu einem eigenen Ehrenamt an. Wir unterstützen gern, schauen Sie sich unseren Bereich Engagement an.

Heiko Mießner: Feuerwehr

Heiko Mießner
Rohrnetzbauer bei den Stadtwerken

SEIT 42 JAHREN ist Heiko Mießner in der Freiwilligen Feuerwehr Rotenburg aktiv. Zwölf davon war er Ortsbrandmeister. „Das ist ein Ehrenamt, bei dem man rund um die Uhr parat stehen muss. Da braucht man einen Arbeitgeber, der das mitträgt“, sagt Mießner. Sein Arbeitgeber, das sind seit gut über 25 Jahren die Stadtwerke Rotenburg. 1994 heuerte der Zentralheizungs- und Lüftungsbauer als Installateur in der Rohrnetzwerkstatt an, zuständig für die Neuverlegung und Sanierung von Wasser- und Gasleitungen. Heiko Mießner ist ein Teamplayer, sowohl bei der Feuerwehr als auch bei den Stadtwerken. Seine Kollegen und er sorgen dafür, dass die Rohrnetze für die Gas-, Wasser- und Wärmeversorgung reibungslos funktionieren. „Gerade im Gasbereich, wo wir im wahrsten Sinne des Wortes unter hohem Druck arbeiten, muss man sich aufeinander verlassen können“, sagt er. Darüber hinaus ist Mießner speziell dafür geschult, bei Störungen die Gasdruckregelmessanlagen neu einzustellen. „Wenn hier ein Sicherheitsventil auslöst, müssen wir schnell vor Ort sein und alles neu justieren, damit der Druck in der Leitung wieder normal wird. Das ist auch ein wenig wie bei der Feuerwehr“, sagt er mit einem Lächeln.

Gut, dass es in Rotenburg so tatkräftige Menschen gibt!

Bernd Meyer: Handball

Bernd Meyer
Netzvertrieb und Regulierung

Handballer von der Pike auf

Rückraummitte, zentrale Position: Nicht nur in seinem Team hält Bernd Meyer die Fäden zusammen, organisiert und setzt seine Mitspieler mit genialen Pässen in Szene. Seit gut zehn Jahren spielt er in der 2. Herrenmannschaft des TuS Rotenburg. Seit 2 Jahren engagiert er sich als 1. Vorsitzender der Handballabteilung des TuS Rotenburg. Mit 200 Mitgliedern ist sie eine der größten Sparten des Vereins.

Den Handballsport kennt Bernd Meyer wie seine Westentasche. Über 20 Jahre ist er schon dabei. Ein Kumpel aus der Grundschule habe ihn damals mitgenommen. Er war gleich begeistert: „Handball ist actionreich, schnell, total emotional, ein toller Teamsport, bei dem es viele Tore zu werfen gibt." Einfach genau sein Ding.

Achim Figgen: Politik und Schütze

Achim Figgen
Geschäftsführer des Flugplatzes Rotenburg (Wümme)

Es gibt immer was zu tun, könnte Achim Figgen in seine Annalen schreiben. Unser Flugplatz-Geschäftsführer ist seit rund zwei Jahrzehnten im Vorstand des Schützenvereins Sottrum aktiv, davon die vergangenen zehn Jahre als erster Vorsitzender. Darüber hinaus ist er Mitglied in der St. Johannes Schützenbruderschaft seines Heimatortes Deifeld in Nordrhein-Westfalen, engagiert sich im Lions Club Ottersberg-Wümme und ist Mitglied im Rat der Gemeinde Sottrum. Achim Figgen lebt das Ehrenamt genau wie seinen Beruf: mit Leidenschaft und viel Freude am Tun.

Wolfgang Stöckmann: Musikleiter und Schütze

Wolfgang Stöckmann
Kundencenter Visselhövede

Er hat das Kundencenter in Visselhövede von Anfang an betreut und mit aufgebaut. Das Stadtwerke-Vertriebs-Urgestein ist schon seit ein paar Jahren im Ruhestand, hat dennoch viel zu viel Lust am Arbeiten und hilft uns ständig mit Tatkraft und guten Ideen. Vor seiner Pensionierung war er Vertriebsleiter der Stadtwerke. In seiner Freizeit engagiert er sich im erweiterten Vorstand vom Schützenverein Jeddingen und ist als Musikleiter der Jeddinger Bläsergruppe. Auf dem Foto sehen wir ihn Trompete spielen in der Mitte.

Milena Kühne: Übungsleiterin Turnen

Milena Kühne
Auszubildende

Milena Kühne ist Übungsleiterin im TuS Ahausen. Ihre Leidenschaft galt schon immer dem Turnen. Seit 4 Jahren gibt sie neben Schule und Ausbildung zur Industriekauffrau ihr Können weiter und unterrichtet Grundschullkinder im Kinderturnen. Dazu zählen Geräteturnen, Bodenturnen, Leichtathletik und diverse Ball- und Fangspiele.

"Bisher konnte ich mit den Kindern an keinem Wettkampf teilnehmen. Doch in Zukunft möchte ich für den Sottrumer Abendlauf und für das Kinder-, Kreis-, Turn- und Sportfest trainieren und teilnehmen", plant Milena Kühne die Zukunft mit den Kindern. Eine erste kleine Sportaufführung fand 2019 beim 50 jährigen Samtgemeindefest in Sottrum statt.

Hannes Wilkens: Kreis-Waldmärkerschaft Rotenburg

Hannes Wilkens
Prokurist

Der Mann für die Zahlen bei den Stadtwerken Rotenburg, Prokurist und Personalleiter Hannes Wilkens, ist nach Feierabend Vorsitzender des Kuratoriums der Bürgerstiftung Visselhövede. Zusätzlich engagiert sich der dreifache Vater als Schriftführer im Vorstand der Kreis-Waldmärkerschaft Rotenburg.

Timo Knoop: Lokalpolitik in Bülstedt

Timo Knoop
Techniker im Erlebnisbad Ronolulu

Unser Schwimmbadtechniker ist sowohl Elektroniker als auch Heizungs- und Sanitärtechniker. Nach Feierabend engagiert er sich in der Lokalpolitik im Gemeinderat von Bülstedt, seinem Heimatort. Nicht weniger als im Bürgermeisteramt. Zudem ist er noch in der Feuerwehr aktiv, wenn die knappe Zeit des Familienvaters es zulässt.