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"Alles aus einer Hand"

Stadtwerke übernehmen die Straßenbeleuchtung in Rotenburg

Am 30. Dezember des letzten Jahres unterzeichneten Bürgermeister Detlef Eichinger, die Mitarbeiter der Stadtverwaltung Hans-Joachim Bruns und Uwe Knabe sowie der Geschäftsführer der Stadtwerke Reinhard David, der Aufsichtsratsvorsitzende Gilberto Gori, der kaufmännische Leiter Hermann Dodenhof, der technische Leiter Ronald Holst und der Vertriebsleiter Hans- Joachim Boschen im Sitzungssaal der Stadtwerke Rotenburg den Vertrag über die Übertragung der Straßenbeleuchtung.

Bereits 2012 wurde durch die SPD und Grüne um Prüfung gebeten, ob und inwieweit eine Übertragung der Straßenbeleuchtung auf die Stadtwerke möglich ist. Nach umfangreichen Besprechungen, juristischen und steuerrechtlichen Prüfungen ist es nun offiziell. Mit Wirkung zum 1. Januar 2014 haben die Stadtwerke Rotenburg den kompletten Verantwortungsbereich der Straßenbeleuchtung übernommen.

Dies betrifft nicht nur die ca. 3000 Leuchten im Stadtgebiet und den Ortschaften, sondern auch das umfangreiche Kabelnetz. Die Stadt erhält 2014 für den ersten Teil-Verkauf 300.000 Euro und im Jahr 2019 weitere 400.000 Euro als zweiten Teil-Verkauf. Mit dem von den Stadtwerken errechneten Entgelt für die Nutzung ist mit 93 Euro je Leuchte im Jahr für die Stadt die gleiche Summe aufzuwenden, die auch bisher angefallen ist. Jedoch ist der Verwaltungsaufwand in diesem Fall wesentlich geringer.

„Wir freuen uns, dass nun nicht nur die Versorgung aus unserer Hand kommt, sondern auch die Instandhaltung und Umrüstung“, so der Aufsichtsratsvorsitzende Gilberto Gori. Hiermit spielt er auf die geplanten Energiesparmaßnahmen an, die in den nächsten Jahren durchgeführt werden sollen.

Bei ca. 100 Watt je Leuchte, schlechter werdender Lichtqualität und steigendem Verbrauch eine vernünftige Maßnahme, ist man sich einig.

Innerhalb der nächsten fünf Jahre sollen alle Leuchten auf die energiesparenden LEDs umgerüstet werden und die Straßenbeleuchtung mit selbst produziertem Strom in Form von beispielsweise Solarenergie und BHKW oder ersatzweise Ökostrom versorgt werden. „Die LEDs haben viele Vorteile“, wurde in einem nachfolgenden Pressegespräch erläutert. „Sie haben eine längere Haltbarkeit als die bisherigen Lampentechniken mit Halogen, Natrium-Dampf oder Quecksilber-Dampf und verbrauchen mindestens 60% weniger an Energie. Das Licht ist sogar mit einer Zeitschaltuhr unterschiedlich hell zu regulieren und die Lichtfarbe lässt sich einstellen.“ Gerade in Wohngebieten soll das Licht farblich angenehm gestaltet werden.

Die ersten Umrüstungen werden bereits in diesem Jahr erfolgen. Die Stadtwerke Rotenburg haben ein Lampenkataster ausgearbeitet, welches eine genaue Planbarkeit der Arbeiten zulässt.

Wümme Kurier Ausgabe 5 2014

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