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Überprüfung des Gasleitungsnetzes

Stadtwerke Rotenburg unterwegs

Rund 290 Kilometer Gasrohrnetz- und Gashausanschlussleitungen werden überprüft. Renè Hannemann von der Firma Sewerin aus Gütersloh, der zur Identifikation einen Ausweis der Stadtwerke Rotenburg vorlegen kann, wird ab sofort bis Mitte November jeden Meter Fußweg in der Kreisstadt und Umgebung mit einem speziellen Gasmessgerät erkunden. Da die hochsensiblen Messgeräte bis an die Häuser herangeführt werden müssen, wird Hannemann auch Privatgrundstücke betreten. 


In diesem Zusammenhang bitten die Stadtwerke um das Verständnis der Bürger, dass für die Begehung der privaten Grundstücke keine Termine abgestimmt werden können.


Bei der Lecksuche mit dem Gasmessgerät wird sich die Eigenschaft des Erdgases zu Nutze gemacht. Sein Hauptbestandteil Methan ist leichter als Luft. Falls eine Leitung tatsächlich eine Undichtigkeit aufweisen sollte, wandert das Methan/Erdgas durchs Erdreich nach oben. Das Messgerät saugt die Luft knapp über dem Boden an und sendet sofort optische und akustische Signale, wenn sich nur die geringsten Methanspuren darin befinden. So kann es sogar sein, dass das Messgerat anschlägt, wenn in einem Keller ein lösungsmittelhaltiger Farbtopf steht.


Sollte das Gerät auf einem Grundstück anschlagen, nimmt Hannemann mit den Hausbesitzern oder Mietern Kontakt auf, um die Ursache zu ermitteln.


Für Fragen können sich Bürger an die Stadtwerke wenden, 04261/67545 (Hoffmann).

 

Rotenburger Rundschau vom 29.09.2013

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