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Tennisclub Grün-Weiß Rotenburg spart Energie

Mit Blockheizkraftwerk die CO2-Emissionen senken

wk/gs. Die 14 Jahre alte Gas-Brennwertheizung des Tennisclubs Grün-Weiß Rotenburg war inzwischen in die Jahre gekommen; der Servicetechniker musste bereits öfter angefordert werden. Wirtschaftlich war das nicht mehr, daher wandte sich der Vorstand an die Rotenburger Stadtwerke, ihren Energielieferanten. Es galt eine kostengünstige Lösung zu finden, die den Anforderungen des Tennisclubs gerecht werden konnte. Denn der Energiebedarf ist recht hoch: nicht nur für die Halle, sondern auch zur Erwärmung des Wassers in den zahlreichen Duschen. Und umweltfreundlich sollte die neue Anlage natürlich auch sein.

108.000 Kilowattstunden Wärme soll das BHKW bei einem Betrieb von rund 6.000 Stunden pro Jahr erzeugen. Mit großen Warmwasserspeichern wird dafür Sorge getragen, dass die Wärme auch im Sommer effektiv zu nutzen ist. Für die Beleuchtung der Halle, des Vereinsgebäudes und des Außengeländes wird einiges der erzeugten 43.000 Kilowattstunden an Strom genutzt; der restliche Strom wird in das öffentliche Netz eingespeist.

Carsten Schleeßelmann, Nachhaltigkeitsexperte der Stadtwerke, weist darauf hin, dass der Tennisclub mit dieser Anlage gegenüber einer getrennten Wärme- und Stromproduktion rund 31 % an Emissionen einspart. Dies entspricht einer C02-Einsparung von 14,9 Tonnen jährlich. Also eine preiswerte und umweltfreundliche Anlage.

Wümmekurier vom 16.03.2015

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