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LED-Technik: Rotenburgs Straßenlampen leuchten sparsam

Austausch von Lampenköpfen auf LED-Technik

Die alten Straßenlampen haben in Rotenburg ausgedient

Die Stadt Rotenburg hat in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Rotenburg die Straßenbeleuchtung im Stadtgebiet und den dazugehörigen Ortschaften auf sparsame LED-Technik umgestellt. Viele Straßenlampen in weiten Teilen des Gemeindegebietes waren noch mit alten Quecksilberdampf-Hochdrucklampen (HQL) bestückt, die viel Energie verbrauchen und damit viele Treibhausgase produzieren. Die neu installierten modernen LED-Leuchten sind wesentlich sparsamer und langlebiger im Vergleich zu den alten Lampen.

Die Standorte der Leuchten und der entsprechenden Masten bleiben unverändert. Lediglich die Leuchtenköpfe werden ausgetauscht. Dies betrifft rund 1.000 HQL-Leuchten. Der Austausch der Leuchten wird durch die Firma Elektrotechnik Jörg Gensmann aus Weinähr ausgeführt. Die Energieeinsparung beträgt ca. 400.000 kWh/Jahr und führt zu einer CO2-Einsparung von 210 Tonnen im Jahr. Die regelmäßige Wartung liegt bei den Stadtwerken.

Ihnen fällt eine Straßenlampe auf, die nicht leuchtet?
Wir freuen uns auf Ihren Hinweis unter (04261) 675 0 zu unseren Öffnungszeiten oder schreiben Sie uns eine Mail: service@stadtwerke-rotenburg.de

Rund tausend alte Straßenlampen - und nun?

Zug um Zug tauschen die Stadtwerke in Rotenburg alte Straßenlampen gegen energieeffiziente LED-Leuchten aus. Doch was passiert dann eigentlich mit den ausgemusterten Exemplaren?

991 neue LED-Leuchten erhellen inzwischen Straßen und Wege in Rotenburg. Die alten Lampen, die sie ersetzen, wurden auf dem Hof der Stadtwerke am Mittelweg zwischengelagert. Ein recht großer Haufen war das teilweise. Nun steht seine Entsorgung an.

Recyceln, was geht!

Bei den ausgetauschten Modellen handelt es sich um Quecksilberhoch­druckleuchten (HQL), die zwar anfangs gut ausleuchteten, mit der Lebensdauer aber schwächer wurden und auch viel Strom verbrauchten. Wegen ihres Quecksilberanteils dürfen sie ab 2015 nicht mehr neu in den Handel kommen. Das giftige Schwermetall in den Lampen erfordert eine umweltgerechte Entsorgung, die ein Spezialunternehmen übernimmt. Es zerlegt die Lampen und trennt Kupfer-, Eisen- sowie Quecksilberbestandteile heraus. Nach einer fachgerechten Aufbereitung sind die Metalle dann wieder zu verwerten. Die restlichen Kunststoffteile der Lampen werden in einem Heizkraftwerk verbrannt.

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