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Stadtwerke sind klimaneutral

Seit mehr als 20 Jahren engagieren sich die Stadtwerke Rotenburg
beim Umwelt- und Klimaschutz für die Region. Mit Erfolg.


Die Maßnahmen, die die Stadtwerke Rotenburg in den vergangenen Jahren vorausschauend umgesetzt haben, um Lebensqualität und Wirtschaftskraft in der Region nachhaltig zu sichern und zu steigern, tragen Früchte: Die Energieströme der Stadtwerke sind klimaneutral! Die CO2-Bilanz, veröffentlicht im Energie-Audit des unabhängigen Energieberatungsunternehmens Energie Team Nord, weist aus, dass die CO2-neutral erzeugte Energie in den Betriebsstätten der Stadtwerke die Gesamtmenge der CO2-Emissionen übertrifft. Die positive Bilanz ist das erfreuliche Ergebnis eines konsequenten Einsatzes erneuerbarer Energien sowie einer kontinuierlichen Steigerung der Energieeffizienz in Rotenburg. Einige Beispiele:


Sonnenkraft
Seit 1996 investieren die Stadtwerke Rotenburg in Photovoltaikanlagen, die mithilfe von Solarzellen Sonnenstrahlung in elektrische Energie umwandeln. Insgesamt sind aktuell zehn Solarkraftwerke in Betrieb, gut sichtbar etwa auf den Dächern des Ronolulu und der Feuerwehr, auf dem Flugplatz sowie auf dem Wasserwerksgelände. Emissionsfrei wandeln sie Licht in Strom um. Einsparung 2019: rund 773 Tonnen CO2.

Effektivmeister Blockheizkraftwerke (BHKW) arbeiten besonders effektiv: Sie erzeugen gleichzeitig Strom und Wärme und setzen dabei die Ressource Erdgas sowie Bioerdgas ein, die unter den fossilen Brennstoffen die geringsten CO2-Emissionen aufweist. Ihre Wirkungsgrade liegen bei über 90 Prozent, während sich herkömmliche Kraftwerke mit bestenfalls etwa 50 Prozent begnügen müssen. Die 34 in Rotenburg betriebenen BHKW haben im Verbund mit anderen modernen, effizient arbeitenden Wärmeanlagen wie etwa Brennwertkessel circa 7.064 Tonnen CO2 eingespart. Das entspricht den 2018 durchschnittlich verursachten CO2-Emissonen von etwa 736 Menschen in Deutschland.

Energiesparende Technik
Die Straßenlampen in Rotenburg nutzen die Vorteile der LED-Technik. Ebenso wie – im Rahmen von SR-Ökofonds-Projekten – die Beleuchtung der Montessori-Schule und -Kita sowie die des Reitvereins Rotenburg. LED-Lampen funktionieren auf Basis eines sogenannten Halbleiters: Sobald Strom durch ihn hindurchfließt, beginnt er zu leuchten. Dabei geht nur ein äußerst geringer Teil der Energie als Wärme verloren. Um 80 Prozent hat sich daher der Stromverbrauch mit LED-Nutzung reduziert. Hinzu kommt die um ein Vielfaches höhere Lebensdauer der Leuchtmittel mit Halbleitertechnik: Im Vergleich zu den Jahren vor der Umstellung auf LED-Leuchten wurden rund 350 Tonnen weniger CO2 ausgestoßen. Zudem haben wir in unserem Wasserwerk und im Ronolulu hocheffiziente Pumpen installiert, um Energie und CO2 einzusparen.

Umweltfreundlich mobil
Der Fuhrpark der Stadtwerke setzt auf emissionsarmen Erdgas- und emissionsfreien Elektrobetrieb: neun Fahrzeuge tanken Erdgas, zwei Ökostrom. Und das eCar-Sharing am Rotenburger Rathaus ist schon gut etabliert: Rund 40 Nutzer sind für die ökologische Mobilitätslösung registriert. Ein Ausbau in Visselhövede wurde im April 2021 umgesetzt.

Aufforstung und Anpflanzung
Ein besonderes Anliegen der Stadtwerke Rotenburg sind die Aufforstung und Anpflanzung von Streuobstwiesen als CO2-Senke im Trinkwasserschutzgebiet. Während die Aufforstung mit der Pflanzung von Tausenden Bäumen langfristig zur natürlichen Wasserfilterung und Grundwasserspeicherung beiträgt, bieten die Streuobstwiesen Lebensraum für über 3.000 Tier- und Pflanzenarten, für viele seltene Vögel und Säugetiere und sind ökologisch besonders wertvoll.

Mitbestimmung
Unsere Kunden entscheiden selbst, welchen Beitrag sie zum Klimaschutz in der Region leisten wollen: Mit bis zu 1 Cent netto je verkaufter Kilowattstunde Strom SR Natur können sie sich beispielsweise aktiv am Ausbau der Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen beteiligen. Das erste mit dieser Unterstützung finanzierte Projekt ist eine vertikale Kleinwindanlage auf dem Dach des Verwaltungsgebäudes der Stadtwerke Rotenburg.

Digitalisierung
Die Prozesse der Stadtwerke Rotenburg verlaufen weitgehend digital. Das macht vieles einfacher: Die nötigen Informationen sind für alle Beteiligten schnell zugänglich, nachvollziehbar dokumentiert und bis auf wenige Ausnahmen papierlos zu bearbeiten. Wenn ausgedruckt wird, dann auf nachhaltig erzeugtem Papier – auf das auch unser Kundenmagazin gedruckt ist.

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